Das kleine rote Auto kommt …

 

Es ist Samstag.

Wie fast jeden Samstag, biegt das kleine rote Auto auf den Hof. Marcus steigt freudig lächelnd aus und wird mit fröhlichem Gebell von den Hunden begrüßt. Wir beide begrüßen Marcus auch, aber ohne Gebell und setzen uns gemeinsam an den langen Küchentisch. Wir alle sind schon in Arbeitskleidung und besprechen bei einem schnellen Kaffee, was zu tun ist: Tapeten abreißen, Farbe von Holzbalken schleifen, Wände, Zäune und Hühnerstall abreißen, Holz streichen und vertäfeln, Hecken pflanzen, aufräumen, sauber machen und so weiter und so fort. Keine Arbeit ist zu schmutzig oder zu stupid für Marcus. Schweinekoben bauen im strömenden Regen („dann stechen wenigstens die Mücken nicht“), Doppelhaus für Schweine und Ziegen bauen bis in die Nacht, Taubenhaus streichen („die Wäsche von T-Shirt und Hose lohnt nicht mehr“) – und nebenbei immer ein gutes Wort für die Tiere und ein verschmitztes Lächeln nach einem kleinen Witz für uns. So arbeiten wir 27 Monate gemeinsam an unserem Projekt ‚Tierschutzhaus und Drumherum’, freuen uns gemeinsam über alles, was fertig wird und auch darüber, dass wir Freunde sind. Auf die Frage hin: ‚Marcus, warum tust du das alles für uns und unsere Tiere?’ die lächelnde Antwort: ‚Weil ich das Alles hier liebe!’.

 

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das kleine rote Auto

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Dr. rer. nat. Marcus Nachtkamp


©Nachtkamp, Sommer

Lieber Marcus, wir danken dir, du bist uns und unseren Tieren wirklich ein FREUND.

Was hätten wir nur ohne dich getan?